ISRAEL – Rezept für Hummus

28 02 2008


Zutaten

 

  • 1/2 kg Kichererbsen (getrocknet oder in Dose)
  • ca. 100g Tahina – Sesam-Mus (erhältlich u.a. in arabischen oder türkischen Läden)
  • Zitronensaft (ca. 1 Zitrone)
  • 4-5 Zehen Knoblauch
  • Salz 
  • Olivenöl
  • Je nach Wunsch: scharfes Paprikapulver (Chili), Pfeffer, Petersilie, Kümmel, Koriander oder andere Gewürze

Zubereitung

Kichererbsen, wenn getrocknete verwendet werden, über Nacht in Wasser einlegen und am nächsten Tag in frischem Wasser 1-2 Stunden kochen lassen (wenn ein Druckkochtopf verwendet wird, kann man das Über-Nacht-Einlegen auslassen). Anschließend die Kichererbsen fein pürieren, Tahina, Zitronensaft, zerstoßenen Knoblauch und (wenn nicht nachher beim Servieren zugegeben wird) Olivenöl und evtl. scharfes Paprikapulver oder Pfeffer zugeben und alles gut verrühren. Am Schluss kann das ganze in verschieden Variationen, kalt oder warm, serviert werden: Mit Olivenöl begossen, bestreut mit Petersilie, Kümmel, Zwiebel, Oliven, weiteren unpürierten Kichererbsen, scharfer(/s) Paprika(pulver), Peperoni, …

Gut bekömmlich zu warmen Pita, Fladenbrot und frischem Rohgemüse – einfach zum Eintunken oder (kalt) als Grundlage für einen Sandwich.

Hummus gehört zu den Nationalgerichten Israels/ Palästinas und ist im Mittleren Osten als auch in Griechenland weit verbreitet. Er hat eine jahrtausende alte arabische Tradition, es wird gesagt, dass seine Ursprünge auf Sultan Saladin, dem Bezwinger der Kreuzritter, zurückgehen. Er soll es genossen haben als Nebenbeschäftigung zu kochen und bereits verschiedene Hummus-Varianten ausprobiert haben.

Der Ernährungstipp: Reich an Proteinen, Eisen, Ballaststoffen und einfach-ungesättigten Fettsäuren ist der Hummus ein ideales, reichhaltiges Nahrungsmittel für Vegetarier und Veganer … und auch Nicht-Vegetarier lieben ihn.

 

 

Das Land Israel

Israel liegt auf einer Landbrücke zwischen Asien und Afrika am östlichen Rand des Mittelmeeres. Nachbarstaaten sind im Norden der Libanon, im Nordosten Syrien, im Osten und Südosten Jordanien und im Südwesten Ägypten. Im Süden grenzt Israel an den Golf von Akaba und damit ans Rote Meer.

 

Der UN-Teilungsplan für Palästina (1947) wurde von Israel akzeptiert, von den arabischen Staaten jedoch abgelehnt. Im Arabisch-Israelischen Krieg von 1948 konnte Israel das ihm zugedachte Staatsgebiet verteidigen und sogar erweitern. Jordanien besetzte das Westjordanland (einschließlich Ostjerusalems mit dem jüdischen Viertel der Altstadt), Ägypten den Gazastreifen und Syrien kleinere Gebiete am See Genezareth (die allerdings demilitarisiert wurden).


Seit 1994 wurden der Gazastreifen und Teile des Westjordanlandes der Verwaltung durch die Palästinensische Autonomiebehörde übergeben. Der endgültige Status dieser Gebiete steht nicht fest. Nach dem Abzug der israelischen Truppen und Siedler aus dem Gazastreifen 2005 umfassen die besetzten Gebiete eine Fläche von 7099 km², wovon Ostjerusalem (70 km²) und die Golanhöhen (1150 km²) Gegenstand einer international nicht anerkannten Annexion geworden sind, während das Westjordanland (5879 km²) der Militärverwaltung untersteht.

 

Rezept von Markus Metz

Gedenkdienst in Jerusalem vom 01.08.2006 bis zum  31.07.2007 

 

 


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