UGANDA – Rezept für Matoke

29 02 2008

 

 

 

Zutaten

 

  • 4 Kochbananen; Matoke-Plantain
  • 250 g Kutteln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Yam
  • 2 Tasse Wasser; Menge anpassen
  • Salz
  • 1 Tl. Currypulver
  • Pfeffer
  • Öl oder Butter

Zubereitung

Kochbananen schälen und in Scheiben schneiden. Kutteln zerkleinern, waschen und abtropfen lassen. Zwiebel hacken, Knoblauchzehe, mit Salz zerdrücken. Yam schälen, würfeln, waschen und abtropfen lassen.

Kutteln in Salzwasser ca. 20 bis 25 Minuten kochen, in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Öl oder Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten; Knoblauchpaste untermengen und kurz dünsten. Kutteln dazugeben und braten. Kochbananen und Yam untermengen. Wasser darübergießen, salzen und pfeffern. Topf zudecken und kurz zum Kochen bringen, dann bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis alle Zutaten gar sind.

Heiß mit Reis oder Brot und Salat servieren.

 Das Land Uganda

 

Größe: 242.550 km² (Deutschland 356 945km²) Grenzen im Norden mit dem Sudan, im Osten mit Kenia, im Süden mit Tansania und Ruanda, im Westen mit der DR Kongo. Uganda liegt im ostafrikanischen Hochland und zählt zur “Region der großen Seen“.

 Uganda ist in seiner Geschichte von politischen und gewaltsamen Auseinandersetzungen, von ethnischen und auch von religiösen Gegensätzen geprägt. Geschätzte Einwohnerzahl (2002) ist 24,6 Mio., davon wohnen 1,2 Mio. in der Hauptstadt Kamapala. Andere Städte sind: Gulu, Lira, Jinja, Mbale, Mbarara, Masaka, Entebbe 

 

Die Bevölkerungsgruppen teilen sich wie folgt auf: 70% der Bevölkerung gehören den Bantu-, 25% den nilotischen und 5% den Sudanvölkern an. Die Amtssprache ist Englisch. Die Religionszugehörigkeit verteilt sich folgendermaßen: Katholiken: 53%, Andere Christen 32%, Muslime, 7%, Traditionelle Religionen: 8%

 

 

Rezept von Johannes Radinger

Sozialdiener in Fort Portal von 01.02.2007 bis zum 31.01.2008






ISRAEL – Rezept für Hummus

28 02 2008


Zutaten

 

  • 1/2 kg Kichererbsen (getrocknet oder in Dose)
  • ca. 100g Tahina – Sesam-Mus (erhältlich u.a. in arabischen oder türkischen Läden)
  • Zitronensaft (ca. 1 Zitrone)
  • 4-5 Zehen Knoblauch
  • Salz 
  • Olivenöl
  • Je nach Wunsch: scharfes Paprikapulver (Chili), Pfeffer, Petersilie, Kümmel, Koriander oder andere Gewürze

Zubereitung

Kichererbsen, wenn getrocknete verwendet werden, über Nacht in Wasser einlegen und am nächsten Tag in frischem Wasser 1-2 Stunden kochen lassen (wenn ein Druckkochtopf verwendet wird, kann man das Über-Nacht-Einlegen auslassen). Anschließend die Kichererbsen fein pürieren, Tahina, Zitronensaft, zerstoßenen Knoblauch und (wenn nicht nachher beim Servieren zugegeben wird) Olivenöl und evtl. scharfes Paprikapulver oder Pfeffer zugeben und alles gut verrühren. Am Schluss kann das ganze in verschieden Variationen, kalt oder warm, serviert werden: Mit Olivenöl begossen, bestreut mit Petersilie, Kümmel, Zwiebel, Oliven, weiteren unpürierten Kichererbsen, scharfer(/s) Paprika(pulver), Peperoni, …

Gut bekömmlich zu warmen Pita, Fladenbrot und frischem Rohgemüse – einfach zum Eintunken oder (kalt) als Grundlage für einen Sandwich.

Hummus gehört zu den Nationalgerichten Israels/ Palästinas und ist im Mittleren Osten als auch in Griechenland weit verbreitet. Er hat eine jahrtausende alte arabische Tradition, es wird gesagt, dass seine Ursprünge auf Sultan Saladin, dem Bezwinger der Kreuzritter, zurückgehen. Er soll es genossen haben als Nebenbeschäftigung zu kochen und bereits verschiedene Hummus-Varianten ausprobiert haben.

Der Ernährungstipp: Reich an Proteinen, Eisen, Ballaststoffen und einfach-ungesättigten Fettsäuren ist der Hummus ein ideales, reichhaltiges Nahrungsmittel für Vegetarier und Veganer … und auch Nicht-Vegetarier lieben ihn.

 

 

Das Land Israel

Israel liegt auf einer Landbrücke zwischen Asien und Afrika am östlichen Rand des Mittelmeeres. Nachbarstaaten sind im Norden der Libanon, im Nordosten Syrien, im Osten und Südosten Jordanien und im Südwesten Ägypten. Im Süden grenzt Israel an den Golf von Akaba und damit ans Rote Meer.

 

Der UN-Teilungsplan für Palästina (1947) wurde von Israel akzeptiert, von den arabischen Staaten jedoch abgelehnt. Im Arabisch-Israelischen Krieg von 1948 konnte Israel das ihm zugedachte Staatsgebiet verteidigen und sogar erweitern. Jordanien besetzte das Westjordanland (einschließlich Ostjerusalems mit dem jüdischen Viertel der Altstadt), Ägypten den Gazastreifen und Syrien kleinere Gebiete am See Genezareth (die allerdings demilitarisiert wurden).


Seit 1994 wurden der Gazastreifen und Teile des Westjordanlandes der Verwaltung durch die Palästinensische Autonomiebehörde übergeben. Der endgültige Status dieser Gebiete steht nicht fest. Nach dem Abzug der israelischen Truppen und Siedler aus dem Gazastreifen 2005 umfassen die besetzten Gebiete eine Fläche von 7099 km², wovon Ostjerusalem (70 km²) und die Golanhöhen (1150 km²) Gegenstand einer international nicht anerkannten Annexion geworden sind, während das Westjordanland (5879 km²) der Militärverwaltung untersteht.

 

Rezept von Markus Metz

Gedenkdienst in Jerusalem vom 01.08.2006 bis zum  31.07.2007 

 

 





NICARAGUA – Rezept für Indio Viejo

28 02 2008

 

 

 

Zutaten (für 10 Personen)

 

  • 7 Maisfladen
  • 0,46 kg Fleisch (Rind, Schwein, Pute,…) zum Zerschnetzeln
  • 2 Limonen
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Achiote (vom Annattostrauch für die rötliche Farbe des Gerichtes; wahlweise auch mit rotem Paprikapulver möglich)
  • 3 Esslöffel Margarine
  • 10 Blätter (Pfeffer)Minze
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 große Zwiebeln
  • 3 süße Paprika

Zubereitung

 

Das Fleisch mit einem Zwiebel und den Knoblauchzehen in einem halben Liter Wasser weich kochen.

Das Fleisch herausnehmen und winzige Fäden zerreißen. Die Maisfladen in kleinen Stücken in die Brühe geben, worin das Fleisch gekocht wurde, und für ca 30 Minuten kochen. Butter/Margarine in einer Pfanne erhitzen und das zerkleinerte Fleisch mit der zweiten Zwiebel und den Paprikas anbraten. Anschließend gibt man die zerkleinerten Maisfladen, Saft der Limonen, Pfeffer, Salz, Minze, Achiote und die Fleischbrühe dazu. Unter ständigem Umrühren ca 15 Minuten kochen.

Der Indio Viejo sollte am Ende eine breiige Masse sein. Nach Gutdünken kann leichte angebratene Zwiebel etc beigegeben werden.  In Nicaragua wird dazu Reis, platanos verdes (grüne Kochbananen) und gallo pinto serviert gemeinsam mit Fresco (fruchtiges Erfrischungsgetränk).

 

 

Das Land Nicaragua

Das Land Nicaragua liegt in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Honduras und im Süden an Costa Rica sowie im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik.

 

Der Landesname leitet sich aus dem Nahuatl ab (nican = „hier“, aráhuac = „Menschen“). Die Hauptstadt dieses mittelamerikanischen Staates ist Managua.

 

Weiters ist Nicaragua das größte und zugleich am dünnsten besiedelte Land Mittelamerikas und gliedert sich in drei große

Naturräume: Parallel zur schmalen pazifischen Küstenebene verläuft eine 240 km lange Kette von Vulkankegeln (höchste Erhebung ist der Viejo mit 1.780 m). Von Nordwesten nach Südosten erstreckt sich die vom Golf von Fonseca bis zur Grenze Costa Ricas reichende, geologisch aktive Nicaraguasenke mit dem Cocibolca (Nicaraguasee 8.200 km2) und de Xolotlán (Managuasee 1.042 km2). Den Kern des Landes bildet die zentralamerikanische Kordillere mit ihrer höchsten Erhebung, der Cordillera Isabelle (2.890 m). Zum Osten hin flacht die Kordillere zur karibischen Küstenebene (Miskitoküste) ab.

 

 

Rezept von Christoph Freudenthaler

Sozialdienst in Granada vom 01.12.2006 bis zum 30.11.2007 

 





GUATEMALA – Rezept für ein guatemaltekisches Frühstück

28 02 2008

 

 

Zutaten & Zubereitung

Bohnen

 

  • Schwarze, kleine Bohnen
  • Salz
  • Knoblauch
  • Wasser

Man gibt in einen Topf (am besten in einem Schnell-Kochtopf) etwa bis zur Hälfte Bohnen und füllt ihn dann bis zum Maximum mit Wasser auf. Dazu gibt man etwa 2 Esslöffel Salz und eine Zehe Knoblauch und lässt das ganze Kochen bis das ganze Wasser von den Bohnen aufgesaugt wurde. Danach sollten die Bohnen weich sein, wenn nicht, noch mehr Wasser hinzugeben und weiterkochen. 

Die Bohnen sind dann schon genießbar, jedoch sind sie püriert noch besser. Nach dem Pürieren sollte man sie noch weiter erhitzen und umrühren, bis das ganze zu einem guten Brei geworden ist.

Tortillas

 

  • Maseca
  • etwas Öl
  • Wasser

Tortillas sind ebenfalls ein Grundnahrungsmittel und ein Markenzeichen für Mittelamerika. Am besten kauft man ein Maismehl (Maseca), weil es viel einfacher ist, als die Maiskörner in der Mühle zu zermahlen. Zu dem Maismehl gibt man so viel Wasser und vermischt es, bis das ganze zu einer zähen Masse geworden ist. Sie darf nicht klebrig sein, aber auch nicht mehr sehr trocken. Danach macht man daraus etwa 3 cm große Kugeln und klatscht dann die Hände darauf zusammen und formt so die Tortillas. Die Technik benötigt viel Übung, bis die Tortillas wirklich gut werden. Deshalb kann man die Kugeln auch einfach mit einem in entzweigerissenen Plastiksäckchen und mit 2 Küchenbrettern quetschen und so fast zu dem gleichen Resultat kommen.

Die Tortillas werden dann auf einer heißen Eisen- oder Stein-Platte (Plancha) aufgelegt. Man kann etwas Öl auf die Platte geben, damit sie nicht ankleben. Wenn man keine so eine Platte hat, kann man sie auch mit ganz wenig Öl in der Pfanne backen. Man muss sie etwa 4-mal umdrehen und dann sollten sie auf beiden Seiten angebräunt sein. Wer zu faul für Tortillas ist, nimmt einfach normales Brot, aber eigentlich gilt das nicht. 

 

Eier

 

  • Eier (1-2 pro Person)

Die Eier werden meistens wie bei uns wie eine Eierspeise verrührt und rausgebraten. Manchmal gibt man auch klein geschnittene Tomaten hinzu.

Platanitos

 

  • Platanos (= große Kochbananen)
  • Öl

Gebratene Platanos dürfen bei einem Chapin-Frühstück auch nicht fehlen. Dazu werden die Platanos geschält, einmal der Länge nach und ein- bis zweimal geteilt, sodass man so 3-5 cm große Stücke hat. In einer Pfanne werden sie in heißem Öl rausgebraten, bis sie etwas braun-schwarz sind. Falls man keine Platanos besorgen kann, kann man es auch mit normalen Bananen versuchen, aber ich habe damit keine Erfahrung und entziehe mich jeder Verantwortung.

Serviervorschlag

 

Natürlich darf bei dem guatemaltekischen Frühstück der Kaffee nicht fehlen. Hier wird der Kaffee immer sehr leicht gemacht und ist für Europäer sehr ungewohnt.

 

Die Bohnen, Eier und Platanos werden dann auf einem Teller zusammen serviert. Meist gibt es noch „Crema“ (so etwas wie Sauerrahm) und weichen Käse dazu. Die Tortillas werden separat in einer Stoff-Serviette eingewickelt dazu gegeben. 

Buen Provecho!

 

Rellenitos

 

Rellenitos sind kleine, süße Nachspeisen aus einer Bananenmasse (Platanos) gefüllt mit Bohnen. Sie sind relativ einfach zu machen und werden zu allen möglichen Gelegenheiten gegessen – nach dem Essen oder einfach so zwischendurch. 

In Guatemala kann man sie zu einem Preis von Q 1 bis Q 3 auf der Straße oder in Läden kaufen. 

 

Um 25 Rellenitos herzustellen benötigt man:

 

  • 10 Platanos
  • ½ libra schwarze Bohnen (püriert)
  • 1 Tasse (Sonnenblumen-)Öl 
  • Salz
  • Zucker

 

Kochen der Platanos mit Schale in einem Topf. 

Schälen der Platanos und daraus eine Masse herstellen.

Bohnen müssen, wenn sie noch in Körnern sind erst weich gekocht und dann püriert werden. Danach in einem Topf oder Pfanne weiter erhitzt und umgerührt werden bis das ganze eine zähe Masse geworden ist. Man kann die Bohnen auch so fertig in der Dose kaufen (Frijoles volteados)

 

Aus der Platanos-Masse wird etwa wie ein kleiner Tortilla eine handgroße Scheibe gefertigt (etwa 10cm Durchmesser) und in der Mitte wird ein etwa ein Löffel Bohnen gegeben und das ganze dann zusammengefaltet. 

 

In einer Pfanne muss das Öl zum Kochen gebracht werden und darin werden dann die Rellenitos auf beiden Seiten herausgebraten bis sie braun werden.

Die Rellenitos dann heiß mit Zucker servieren – guten Appetit. 

 

 

Das Land Guatemala

 

Guatemala ist ein kleines Land in Mittelamerika im Süden der Halbinsel Yucatán in dem sich die Einwohner selbst die „Maismenschen“ nennen. Der Name Guatemala leitet sich vom toltekischen Wort Cuauhtemallan ab, was soviel wie ‘Erde der Bäume verrottet’ bedeutet. Guatemala grenzt im Südosten an Honduras, im Süden an El Salvador, im Norden an Mexiko und im Osten an Belize. Guatemala hat zwei Küsten, im Osten einen schmalen Zugang zum Karibischen Meer und im Südwesten die Pazifikküste.

 

Die Hauptnahrung der Bewohner ist Bohnen, Mais (Tortillas) und Reis. Getrunken wird meist Kaffee mit viel Zucker, da Kaffe und Zucker die beiden Haupt-Agrarprodukte sind. Generell enthalten die Speisen, vor allem Backwaren hier sehr viel Zucker – dafür gibt es in Guatemala fast kein gutes Brot, nur Weißbrot, das kaum Nährstoffe enthält. Dafür kann man ergänzend zu den normalen Speisen den ganzen Tag frisches Obst essen, das alles aus Guatemala kommt; Orangen, Bananen, Ananas, Mangos, Äpfel, Papaya, Melonen, Erdbeeren, Trauben, und viele andere.

 

 

Rezept von Fabian Pollesböck

Sozialdienst in Santa Rosita vom 01.02.2007 bis zum 31.01.2008

 




INDIEN – Rezept für Shahi Paneer

28 02 2008

 

 

 

Zutaten (für 4-6 Personen) 

 

  • 2 L. Vollmilch
  • 5 – 6 EL. Zitronensaft oder Essig
  • 2 EL. Butterschmalz
  • ½ TL. Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL. frischer Ingwer, geputzt und gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und gehackt
  • 10 Tomaten (ca. 1 Kg.) gehackt
  • 1 ½ TL. Salz
  • 2 EL. Zucker
  • ¼ TL. Chilipulver
  • 200 ml. Sahne
  • 1 TL. Tomatenmark ( 3fach konzentriert )
  • ½ TL. Bockshornkleeblätter (Kasoori Methi), gemahlen

Zum Garnieren

  • 2 EL. Sahne
  • Korianderblätter

Zubereitung

Die Milch in einen großen Topf geben. Der Topf soll so groß sein, dass die Milch aufkochen kann, ohne überzukochen. Bei mittlerer Temperatur erhitzen. Wenn die Milch steigt, Zitronensaft hineinrühren, den Topf von der Kochplatte nehmen. Die Milch wird gerinnen. Wenn die Molke nicht klar ist, den Topf wieder auf den Herd stellen und noch etwas Zitronensaft einrühren. Die genommene Milch und die Molke sollen getrennt sein. Ein Mussellintuch in ein Sieb legen und den Paneer und die Molke hineingießen. Eine halbe Minute unter fließendes kaltes Wasser halten, um die übrigen Gerinnungsstoffe zu entfernen. Das Mussellintuch zubinden, auf ein Brett oder einen Teller legen, ein zweites Brett oder einen Teller drauflegen und mit einem mit Wasser gefüllten Topf ( 5 – 6 Kg. ) ca. 2 – 3 Minuten beschweren. Der Paneer ist fertig; wenn die Flüssigkeit ausgepresst ist; danach das Paneer in Würfel schneiden.Das Butterschmalz in einem Topf erhitzen. Kreuzkümmelsamen zugeben hellbraun anrösten, Ingwer und Knoblauch dazugeben und kurz anbraten. Tomaten zugeben, auf mittlerer Flamme köcheln lassen, bis die Tomaten weich sind. Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Mischung in den Mixer geben und pürieren, sieben, die Soße in dengleichen Topf zurückgeben und den Rest (Tomatenkerne und – schalen)wegwerfen.

Den Topf mit der Soße auf den Herd stellen, Paneerwürfel, Salz, Zucker Chilipulver, Tomatenmark und die Sahne hineingeben und zum Kochen bringen. Die Hitze herunterschalten und etwa 15 – Minuten köcheln lassen. Bockshornblätter einrühren (Vorsicht! Beim Einrühren darauf achten, dass die Paneerwürfel nicht bröckeln) und ca 5 – Minuten weiterkochen lassen. Mit Sahne und Koriander garnieren und heiß mit Reis oder Brot servieren. 

 

 

 

 

 

Das Land Indien 

 

Indien ist ein Staat in Südasien, der den größten Teil des indischen Subkontinents umfasst. Der Himalaya bildet die natürliche Nordgrenze Indiens, im Süden umschließt der Indische Ozean das Staatsgebiet. Indien grenzt an Pakistan, die chinesische autonome Region Tibet, Nepal, Bhutan, Myanmar (Birma) und Bangladesch. Weitere Nachbarstaaten im Indischen Ozean sind Sri Lanka und die Malediven.

 

Die vielfältige und auf teilweise Jahrtausende alte Traditionen zurückblickende Kultur Indiens ist das Ergebnis seiner Stellung als Treffpunkt und Ursprungsort verschiedener Kulturen, Völker, Religionen und Ideen, die sich in vielen Bereichen gegenseitig beeinflusst haben, ihre Eigenständigkeit aber bewahren konnten. Indien ist ein Vielvölkerstaat und mit ungefähr 1.130.000.000 Einwohnern 2007 das zweitbevölkerungsreichste Land und der bevölkerungsreichste demokratische Staat der Erde.


Rezept von Heinz Ganser

Sozialdienst in Dharamsala vom 01.02.2007 bis zum 31.01.2008

 

 





CHINA – Rezept für Jiao Zi

6 02 2008

 

 

 

Zutaten 

  

  • 250 g Schweine- oder Rinderhackfleisch
  • 250 g Chinakohl
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 3-4 El Sojasauce (salzig)
  • 1 TL Szetchuan-Pfeffer
  • 1 Scheibe Ingwer (fein gehackt)
  • 1 Zehe Knoblauch (fein gehackt)
  • 2 El Öl
  • 4 Tassen Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 Tassen Wasser (lauwarm)
  • 4-5 El Sojasauce (salzig)
  • 1 Scheibe Ingwer (frisch)
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL Sesamöl 

    Zubereitung

    Beginnen wir zunächst mit der Teigzubereitung: hierzu wird das Weizenmehl und das Salz mit dem lauwarmen Wasser schnell vermischt. Am besten geht das mit einer Gabel oder auch mit Stäbchen, wenn man das beherrscht, oder mit der Küchenmaschine, so man eine hat.

     

    Alles sehr gut zu einem glatten Teig verknetet und für 15 Minuten in Ruhe gelassen, um dem Mehl Zeit zum Ausquellen zu geben. Nutzen wir diese Zeit um uns der weiteren Zubereitung zuzuwenden. Sehr wichtig ist natürlich die Sauce, ohne die dieses 

    Gericht nur halb so gut schmecken würde. Sie wird zubereitet, indem wir Sojasauce, Sesamöl, fein gehackten Ingwer und den ebenfalls feingehackten Knoblauch sorgfältig miteinander mischen.

     

    Weiterhin können wir nun die Füllung für die Chiao Tse zubereiten. Diese Füllung kann man übrigens auch für Frühlingsrollen oder Wan Tan verwenden. Zuerst wird der Chinakohl sehr fein gehackt und entsaftet.

    Hierzu wird der sehr fein gehackte Chinakohl mit reichlich Salz bestreut und, nachdem er etwas Wasser gezogen hat, gut ausgedrückt. Das Entsaften ist unbedingt notwendig, da sonst das im Kohl enthaltene Wasser bei der Garung die Chiao Tse aufweichen würde. Der Ingwer, bitte immer frisch, wird ebenso wie die Frühlingszwiebeln und der Knoblauch fein gehackt und mit dem Hackfleisch vermischt. Wir fügen jetzt noch die Sojasauce, den entsafteten Chinakohl, Öl, Sesamöl und Knoblauch zu und vermengen alles sehr sorgfältig. Vor dem Zubereiten der Chiao Tse wird der Teig noch einmal gut durchgeknetet; er sollte nun geschmeidig sein aber keinesfalls mehr an den Fingern kleben, bei Bedarf kann also ruhig noch etwas mehr Mehl eingearbeitet werden. Wir formen nun eine Rolle von ca. 3-4 cm Durchmesser und teilen diese in etwa 30-40 Stücke.

    Jetzt könnten wir auch schon einmal einen großen Topf mit Wasser anheizen, denn wir werden ihn bald benötigen. In China salzt man das Wasser nicht, für den europäischen Gaumen kann man aber etwas Salz in das Kochwasser geben. Jeweils eines dieser Stücke wird dann auf einer bemehlten Fläche zu einem runden Fladen von ca. 5-6 cm Durchmesser hauchdünn ausgerollt, wobei die Mitte etwas dicker als der Rand werden sollten, und mit ca. 1 TL der Fleischmasse belegt. Dann falten wir ihn in der Mitte, verschließen den Rand indem wir ihn mit den Daumen zusammendrücken und leicht umfalzen, und legen die schon fertigen Chiao Tse mit ein wenig Abstand voneinander (sonst klebt alles zu einer Riesen-Chiao Tse zusammen) auf ein leicht bemehltes oder mit Backpapier ausgelegtes Backbrett.

     

    In das siedende Wasser geben wir jetzt, je nach Größe des Topfes, 10-20 Chiao Tse, kochen auf, schrecken mit 1 Tasse kaltem Wasser ab, kochen erneut auf, gießen wieder 1 Tasse kaltes Wasser zu und kochen zum dritten Mal auf. Die fertigen Chiao Tse sollten jetzt an der Wasseroberfläche schwimmen und nahezu transparent sein. Ist dies nicht der Fall, müssen wir sie noch ein paar Minuten weiterkochen lassen, ansonsten können wir sie aus dem Wasser nehmen. Wir richten auf einer Servierplatte an und servieren sofort, möglichst heiß.

    Das Land China

    Die Volksrepublik China ist mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde und der flächengrößte Staat in Ostasien.

    Die Volksrepublik China grenzt an 14 Staaten, kein Staat hat mehr direkte Nachbarländer. Im Uhrzeigersinn sind dies: Vietnam, Laos, Myanmar, Bhutan, Nepal, Indien, Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Kasachstan, Russland, Mongolei und Nordkorea. Das Festland Chinas ist mit 9,5 Millionen Quadratkilometern etwa so groß wie die USA oder ganz Europa bis zum Ural.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs endete der chinesische Bürgerkrieg zwischen der kommunistischen Partei Chinas und der Kuomintang damit, dass die Kommunisten die Kontrolle über das Festland hatten, wohingegen die Kuomintang die Insel Taiwan innehatten, auf die sie kurz zuvor geflohen waren. Am 1. Oktober 1949 proklamierte Mao Zedong die Volksrepublik China und errichtete einen kommunistischen Staat. Damit wurde zwar Chinas Unabhängigkeit wieder hergestellt, jedoch kostete die teils desaströse Politik Maos Dutzende Millionen von Menschen das Leben, wie zum Beispiel im Großen Sprung nach vorn oder der Kulturrevolution.

    Nach Maos Tod übernahm der pragmatischere Deng Xiaoping die Führung. Die KPCh blieb an der Macht, die Kontrolle über das persönliche Leben der Menschen wurde aber schrittweise gelockert. Im politischen Leben sind die Lockerungen weniger stark ausgeprägt. Die Zentralverwaltungswirtschaft wird schrittweise reformiert, mit dem Ziel, eine sozialistische Marktwirtschaft zu schaffen.

     
     

    Rezept von Ralph Karg

    Gedenkdiener in Shanghai vom 01.01.2007 bis 31.06.2007

     








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